Mittwoch, 5. November 2003
Dinge die geschehen // Dancehall Crashers - Lost Again
dr. spielchen, 23:03h
Mittlerweile lebe ich wieder, aber nur fast. Wer hätte gedacht, dass einem die Nebenwirkungen, die da in den Packungsbeilagen stehen, wirklich zustoßen kommen. Ok, wahrscheinlich wär ich nie auf den Trichter gekommen, wenn ich diese blöden Beilagen nie gelesen hätte, aber man will ja immer auf Nummer sicher gehen.
Vorfall Nr. 1: Der selbsterzeugte Dünnschiß
Neben den Antibiotika hatte mir die Ärztin verordnet, ich solle saufen wie ein Loch. Nun, da hat man als Abiturient schon Übung drin, aber diesmal musste es Wasser sein. So mindestens 4 Liter am Tag. Weil ich aber trotz Bronchitis weiter tapfer in die Uni marschiert bin und keinen Bock hatte, in einer der übervollen Vorlesungen alle 2 Minuten aufs Scheißhaus zu rennen, aber ich mir diese 4 Liter immer erst abends innerhalb einer halben Stunde reingezogen. Keine gute Idee, das kann ich jetzt sagen. Erstens führt man mindestens 2 Stunden lang kein ruhiges Leben mehr, weil man wie schon gesagt ständig Wasser lassen muss. Aber vor allem kriegt man davon Dünnschiss wie blöd - ständig muss man die Kloschüssel beschimpfen. Keine gute Vorraussetzungen für einen entspannten Abend, der der Genesung förderlich sein soll... Und, natürlich, bei den Nebenwirkungen stand da ja auch was von Durchfall. Aber eine leise Stimme im Harnleiterbereich sagt mir dass die Medikamente damit gar nix zu schaffen hatten.
Vorfall Nr. 2: Die unruhigen Nächte
In dem Fall warens wohl wirklich die Antibiotika. Und spätestens beim dritten Mal wars auch verdammt nervig. Es lief immer nach dem selben Schema ab: 1. Eingeschlafen 2. Spätestens 60 Minuten später aufgewacht 3. Hellwach im Bett gelegen, so ca. 1 Stunde lang 4. Beschlossen ein Gute-Nacht-Bier zu trinken, um endlich weiterratzen zu können. Nun ist es ja bekanntlich eigentlich keine gute Idee Alkhol mit Antibiotika zu kombinieren, weil ersterer dann wie blöd reinzieht. Aber genau das war mir ja nur recht, wer besoffen ist kriegt eh nix mehr mit und schläft schnell ein. Also nach einem halben Bier gleich wieder bettreif? Am Arsch die Räuber! Im Schnitt 4 Flaschen hab ich gebraucht, um endlich so verwirrt zu sein, dass mein übelst wacher Geist mich nicht mehr wachhalten konnte - so viel waren noch nie nötig (Bier habe ich schon früher bei ab und zu auftretender Schlaflosigkeit erfolgreich verwendet, einmal im Jahr oder so). Sonntag nacht musste ich mir dann stolze sechs Stück reinkippen - mit dem Ergebnis, dass ich am nächsten Tag viel zu spät, noch halb betrunken und übelst verkatert in der Uni aufgetaucht bin. Kein Spaß, nein nein.
Mittlerweile hab ich das Teufelszeug von Antibiotikum abgesetzt - gesund bin ich eh schon, und meine Leber wird das freuen zu hören.
Gestern hab ich unwissentlich Sojakakao mit Hormonzusatz für Frauen im Klimakterium getrunken - bis jetzt sind mir aber zum Glück noch keine Brüste gewachsen, und sonst ist auch noch alles da was da sein sollte. Uff.
Vorfall Nr. 1: Der selbsterzeugte Dünnschiß
Neben den Antibiotika hatte mir die Ärztin verordnet, ich solle saufen wie ein Loch. Nun, da hat man als Abiturient schon Übung drin, aber diesmal musste es Wasser sein. So mindestens 4 Liter am Tag. Weil ich aber trotz Bronchitis weiter tapfer in die Uni marschiert bin und keinen Bock hatte, in einer der übervollen Vorlesungen alle 2 Minuten aufs Scheißhaus zu rennen, aber ich mir diese 4 Liter immer erst abends innerhalb einer halben Stunde reingezogen. Keine gute Idee, das kann ich jetzt sagen. Erstens führt man mindestens 2 Stunden lang kein ruhiges Leben mehr, weil man wie schon gesagt ständig Wasser lassen muss. Aber vor allem kriegt man davon Dünnschiss wie blöd - ständig muss man die Kloschüssel beschimpfen. Keine gute Vorraussetzungen für einen entspannten Abend, der der Genesung förderlich sein soll... Und, natürlich, bei den Nebenwirkungen stand da ja auch was von Durchfall. Aber eine leise Stimme im Harnleiterbereich sagt mir dass die Medikamente damit gar nix zu schaffen hatten.
Vorfall Nr. 2: Die unruhigen Nächte
In dem Fall warens wohl wirklich die Antibiotika. Und spätestens beim dritten Mal wars auch verdammt nervig. Es lief immer nach dem selben Schema ab: 1. Eingeschlafen 2. Spätestens 60 Minuten später aufgewacht 3. Hellwach im Bett gelegen, so ca. 1 Stunde lang 4. Beschlossen ein Gute-Nacht-Bier zu trinken, um endlich weiterratzen zu können. Nun ist es ja bekanntlich eigentlich keine gute Idee Alkhol mit Antibiotika zu kombinieren, weil ersterer dann wie blöd reinzieht. Aber genau das war mir ja nur recht, wer besoffen ist kriegt eh nix mehr mit und schläft schnell ein. Also nach einem halben Bier gleich wieder bettreif? Am Arsch die Räuber! Im Schnitt 4 Flaschen hab ich gebraucht, um endlich so verwirrt zu sein, dass mein übelst wacher Geist mich nicht mehr wachhalten konnte - so viel waren noch nie nötig (Bier habe ich schon früher bei ab und zu auftretender Schlaflosigkeit erfolgreich verwendet, einmal im Jahr oder so). Sonntag nacht musste ich mir dann stolze sechs Stück reinkippen - mit dem Ergebnis, dass ich am nächsten Tag viel zu spät, noch halb betrunken und übelst verkatert in der Uni aufgetaucht bin. Kein Spaß, nein nein.
Mittlerweile hab ich das Teufelszeug von Antibiotikum abgesetzt - gesund bin ich eh schon, und meine Leber wird das freuen zu hören.
Gestern hab ich unwissentlich Sojakakao mit Hormonzusatz für Frauen im Klimakterium getrunken - bis jetzt sind mir aber zum Glück noch keine Brüste gewachsen, und sonst ist auch noch alles da was da sein sollte. Uff.
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