Sonntag, 22. Februar 2004
Kleine Enter sind nicht gut // Boxhamsters - Probealarm
Warum haben die ganzen HPs von weiblichen Wesen zwischen 15 und 25 immer so Startseiten mit winzigen Enterbuttons die man ewig nicht findet?

Ich will ein großes Enter am Anfang.

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Samstag, 21. Februar 2004
Des Nachts im TV // New Bomb Turks - Dragstrip Riot
Warum werden diese ganzen trashigen Werbesendungen nachts immer von Österreichern synchronisiert?

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Montag, 16. Februar 2004
Schlittenfahren // Zeke - Evil Dead
Es folgt ein etwas verspätetes Protokoll vom ausgelassenen Schlittenfahren.

Ort: Sauersberg, Bamberg
Zeit: 21.1.2004, 22h - 00h
Täter: Uta, Armin, Barbara, Johannes, Arthur.
Opfer: Diverse Anwohner. Ein herrenloser Liegestuhl.

Der erste Wettbewerb um den modischsten Schlitten wurde gleich zu Beginn souverän zu Gunsten von Armin entschieden, der mit seinem rosanen Plastikschlitten Marke SNOWSTAR DELUXE 2000 (was auch in goldenen Lettern auf beiden Seiten des Gefährts prangte) die Konkurrenz, die samt und sonders mit altmodischen Holzgestellen angetreten war, ausstoch.

Nach einigen eher weniger spektakulären Anfangsfahrten wechselte man zum hinteren, anspruchsvolleren und reizvolleren Teil des Sauersbergs.

1. DISZIPLIN: Einzelrennen
Beschreibung: Jeder der Teilnehmer setzt sich alleine auf seinen Schlitten. Man rast synchron los.

Vorgang: Sämtliche Einzelrennen zeichneten sich durch eine hohe Quote von lästigen, da hinderlichen Zwischenfällen aus. Verlor Johannes bereits beim ersten Rennens seine Mütze, so zeichnete sich Armin durch die unsportliche Eigenart aus, sofort nach dem Start Arthur von hinten aufzufahren und sich für den Rest der Fahrt an ihn zu hängen, was diesen verständlicher Weise an einer effizienten Lenkung seines Schlittens hinderte. Einmal wurde Johannes gar von einer nicht sichtbaren Rampe in die Luft geschleudert und mit dem Schlitten auf dem Rücken wieder am Boden an; seine Platzierung bei dieser Fahrt fiel eher negativ aus.
Nach mehreren weiteren solcher Fahrten beschloß man, auf neue, interessante Formen des Schlittenfahrens auszuweichen.

2. DISZIPLIN: Massive-All-On-One-Schlitten-Fahring
Beschreibung: Alle Teilnehmer (in diesem Fall nur Arthur, Armin und Johannes) nehmen auf dem selben Schlitten platz. Aufgrund seiner leichten Überlänge wurde Armins SNOWSTAR DELUXE 2000 als Gefährt ausgewählt.

Vorgang: Es wurde insgesamt 3!-Mal gefahren, um sämtliche Möglichkeiten der Platzkombination auszuschöpfen. Keine einzige Fahrt konnte vollendet werden, ein jedes Mal beendete ein Sturz die rasante Fahrt. Dabei stellten sich folgende Instabilitäten heraus:
Der hinterste Fahrer hat am wenigsten Platz, oder, wie man im Fachjargon der Schlittenfahrer sagt, "er besitzt zuviel Luft unterm Arsch". Daher beginnt jeder Sturz mit einem Abfallen des Hintermanns vom Schlitten; der Hintermann selbst erleidet jedoch insgesamt am wenigsten Schaden.
Der Mittlere Fahrer hat sowohl mit Vorteilen als auch mit negativen Folgen seiner Position zu kämpfen. Einerseits ist sein Sitz während des Fahrens besonders sicher; andererseits kann er seine Beine nur schwer verstauen und bringt daher oft den Schlitten zu Fall. Er ist i. d. R. das Opfer mittelschwerer Schäden.
Auf dem vordersten Fahrer lastet die Verantwortung des Steuerns; da er seine Füße zwecks Richtungsbestimmung stets auf dem schnell dahingleitenden Boden zu halten hat, ist seine Haltung dauerhaft eher instabil. Im Falle eines Sturzes erleidet er die größten Schäden, i. d. R. verursacht von den auf ihn prallenden Hintermännern.
Massive-All-On-One-Schlitten-Fahring zeichnet sich durch eine erhebliche Lautstärke von seitens der Schlittenfahrer aus. Zudem ist es für den gemeinen Zuschauer höchst vergnüglich zu beobachten.

3. Disziplin: Liegestuhl-den-Berg-hinunter-fahren-Lassing
Beschreibung: Eher ein humorvolles Intermezzo denn eine wirkliche Disziplin. Bei dieser Untergattung des Schlittenfahrens wird ein Liegestuhl den Berg hinuntergeschubst. "Bringt nicht viel, sieht aber lustig aus", so Armin.

4. Disziplin: Kettenfahren
Beschreibung: Die unumstrittene Königsdisziplin, diesmal auch wieder von sämtlichen 5 Teilnehmern vertreten. Alle vorhandenen Schlitten werden der Reihe nach an einander befestigt. Die ideale Reihenfolge in diesem Falle hiess (von hinten nach vorne): Uta - Johannes - Barbara - Arthur - Armin. (Dies ist nur auf die Schlitten bezogen; die Fahrer wurden jedes Mal gewechselt).
Vorgang: Auch diesmal endete leider eine jede Fahrt mit einem Sturz der Fahrer; die Schlitten selbst erreichten jedoch immer das Ende des Hügels.
Die erste Abfahrt zeichnete sich durch eine erhebliche Störung des Fahrtflusses aus; kurz nach dem Start schlug Frontmann Arthur nämlich überraschend einen neuen Kurs an, der zu 90° von der traditionellen Richtung - den Hang hinab - abwich. Der letzte Mann Johannes schilderte das Erstaunen des restlichen Teams so: "Ja, war schon scheiße. Du bist Letzter der Reihe und fährst plötzlich dem Ersten über den Weg. Und als du dich fragst wo die andern sind liegst du schon auf der Fresse, weil du gerade über die anderen drübergefahren bist."
So ähnlich ging es weiter, bis man sich schließlich zur letzten und alles entscheidenden entschloß. In der Aufstellung Johannes - Uta - Barbara - Armin - Arthur schoß man förmlich den Berg hinab, und es sah lange Zeit so aus, als würde man die strikte Reihenformation halten können, als plötzlich - es ist immer noch ungeklärt wie - Armin quer zur Fahrtrichtung auf seinem Schlitten lag. Den Rest schildert erneut Hintermann Johannes: "Ja, also, ich fahr so hintendran, kann die ganze Gruppe überblicken, und dann liegt da plötzlich der Armin quer! Meine Fresse. Wir hinteren natürlich mit voller Wucht drauf. Die Barbara hats geschmissen, die Uta ist über ihn drüber und hat im vorrüberfahren 'Sorry Armin' gejohlt, naja und ich, ich bin ihm voll rein gefahren; das nächste woran ich mich erinnern kann ist dass ich den Schnee aus meinem Gesicht entfernte. Und der Armin hat die ganze Zeit gelacht. Ein Eumel."
Immerhin schaffte es Frontmann Arthur, unbehelligt vom Getümmel hinter ihm, alle Schlitten alleine (Uta war inzwischen einem verhängnisvollen Lachkrampf zum Opfer gefallen) den Hügel hinunter zu steuern, während der Rest der Mannschaft versuchte, die Orientierung zu erlangen.

Nach diesem nervenzerfetzenden Ende beschloß man, den Ort des Wettkampfes zu verlassen. Man freue sich auf das nächste Mal.

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